Vielleicht kennen Sie es, im Kontakt mit anderen Menschen immer wieder dieselben Schwierigkeiten zu durchleben – in Partnerschaften, Freundschaften oder im Arbeitsleben. Manchen fällt es schwer, eigene Bedürfnisse zu äußern oder Grenzen zu setzen; andere stellen sich zurück, bis sie den Bezug zu sich verlieren; wieder andere reagieren heftiger, als sie möchten. Oft schwingt ein Zweifel am eigenen Wert mit.
In solchen Momenten läuft häufig wie von selbst derselbe innere Film ab – mit vertrauten Gefühlen, Gedanken und Reaktionen, die sich kaum steuern lassen. In der Schematherapie verstehen wir diese Filme als Schemata und Modi: überdauernde Erlebensmuster, die früh aus gutem Grund entstanden sind, sich heute aber auch da melden, wo sie nicht mehr hilfreich sind oder sogar schaden.
Wir nehmen die Ursprünge dieser Muster in den Blick – Erfahrungen, in denen wichtige Grundbedürfnisse zu kurz gekommen sind, etwa nach Sicherheit, Verbundenheit oder dem Gefühl, in Ordnung zu sein, wie man ist. Mit Methoden, die ein Muster nicht nur durchdenken, sondern spürbar machen, wird Veränderung nicht nur gedanklich, sondern auch auf der Gefühlsebene möglich. Und Sie erleben, mit solchen Mustern nicht allein zu sein.
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